Bibi Blocksberg - Eene Meene Eins, Zwei, Drei!

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Zeichentrick |
| Produziert: | 1997 Deutschland |
| Spielzeit: | 80 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Gerhard Hahn |
| Darsteller: |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
Der Diktator

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Larry Charles |
| Darsteller: | Sacha Baron Cohen, Megan Fox, Anna Faris, Sir Ben Kingsley, John C. Reilly |
Beschreibung
In der Selbstwahrnehmung vom Volk geliebt, herrscht Admiral General Aladeen allein über Wadiya. Sporadische Attentate und die Forderung der UN, sein Atomprogramm transparent zu machen, trüben die Perfektion. So entschließt sich Aladeen, in New York die Segnungen seiner Herrschaft zu erklären. Kurz nach der Ankunft aber wird der Diktator entführt, von einem Doppelgänger ersetzt. Seiner Macht und seines markanten Barts beraubt, lernt er als einfacher Mann die Demokratie und die liebenswert naive Zoe kennen.
Kritik
Der dritte Film von Sacha Baron Cohen und Regisseur Larry Charles verlässt das Format der Mockumentary zugunsten einer konventionelleren Erzählweise. Beibehalten wurde aber ein starkes improvisatorisches Element und der Mix aus bissiger Satire, derber Situationskomik und absurdem Humor. In der Flut der Gags wirken die sexuellen und körperbezogenen am verzichtbarsten, ist Cohen im Spektrum seiner Attacken nichts heilig und "Der Diktator" ein Tabubrecher, der wie schon "Borat" ein großes Publikum erreichen kann.
Quelle/Copyright: kino.de
Die Farbe des Ozeans

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Deutschland/Spanien |
| Spielzeit: | 92 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Maggie Peren |
| Darsteller: | Sabine Timoteo, Friedrich Mücke, Hubert Koundé, Álex González, Nathalie Poza |
Beschreibung
Eine deutsche Touristin erlebt am Strand von Gran Canaria die Ankunft eines Bootes mit afrikanischen Flüchtlingen und versucht, den Verdurstenden mit Wasser zu helfen. Sie baut eine Art Freundschaft zu einem Vater und seinem kleinen Sohn auf, für deren Abschiebung ein zynischer spanischen Polizist sorgen will. Trotz ihrer Unterstützung kann sie den Mann nicht retten und muss mit ansehen, wie nicht nur die Rigorosität von Behörden Leben und Hoffnung mit Wucht zerstören.
Kritik
Maggie Perren verwebt die Schicksale dreier Menschen, einer deutschen Touristin, eines spanischen Grenzbeamten und eines afrikanischen Flüchtlings. Dabei verzichtet sie auf eine Wertung, stellt ihre Positionen nebeneinander, konfrontiert das bilderbuchgleiche Urlaubsparadies mit der harten Wirklichkeit der Boatpeople. Die eingängig und nachhaltig erzählte und sensibel fotografierte Geschichte greift ein brisantes, politisches und humanitäres Thema auf und ist ein engagiertes Plädoyer für mehr Menschlichkeit.
Quelle/Copyright: kino.de
Frankfurt Coincidences

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 82 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Enkelejd Lluca |
| Darsteller: | David Wurawa, Bolor Sharkhuukhen, Ulrich Günther, Teodora Djuric, Ramin Yazdani |
Beschreibung
Ein altes Wohnhaus in Frankfurt, in dem die unterschiedlichsten Schicksale zusammentreffen. Najila wird von ihrem heimlichen Freund Erik schwanger und befindet sich in einer äußerst schwierigen Lage. Ana, die nach dem frühen Tod der Eltern nur mit ihrer kleinen Schwester aufgewachsen und inzwischen selbst Mutter ist, prostituiert sich, um über die Runden zu kommen. Der Flüchtling Aidu aus Simbabwe leidet an einem Kriegstrauma und soll ausgewiesen werden. Schließlich ist da noch Udo, emeritierter Professor und Witwer, der den Kontakt zur Außenwelt schon beinahe verloren hat.
Kritik
Der Abschlussfilm von Absolventen der Hochschule Darmstadt, der mit dem Hessischen Studentenfilmpreis 2011 ausgezeichnet wurde, zeigt auf einfühlsame Weise die Themen Heimat, Liebe und Einsamkeit nicht nur über unterschiedliche Kulturen, sondern auch über mehrere Generationen hinweg. Ein ruhig erzählter Film, der Wert auf authentisch gezeichnete Charakteren und die Zeichnung großstädtischer Atmosphäre legt.
Quelle/Copyright: kino.de
Hanni & Nanni 2

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Kinderfilm |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | 90 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Julia von Heinz |
| Darsteller: | Sophia Münster, Jana Münster, Heino Ferch, Suzanne von Borsody, Anja Kling |
Beschreibung
Endlich sind die Sommerferien vorbei und die Zwillinge Hanni und Nanni können in ihr geliebtes Lindenhof zurückkehren. Dort hat sich einiges verändert. Weil Frau Theobald verreisen muss, hat nun Mademoiselle Bertoux das Ruder übernommen, es gibt drei neue Schülerinnen, von denen eine angeblich eine Prinzessin ist, Hockey wurde wegen der chronischen Geldknappheit vom Lehrplan gestrichen und Philippe, der hübsche Neffe von Mademoiselle, der als Fechtlehrer aushilft, verdreht den pubertierenden Mädels den Kopf.
Kritik
Friede, Freude, Eierkuchen dominieren auch in der diesmal von Julia von Heinz inszenierten Fortsetzung der Internatsabenteuer nach Enid Blytons Jugendbüchern. Zwar wird mit einer Entführungsgeschichte ein wenig Krimi beigemischt und mit den Eheproblemen der Sullivans eine dramatische Note hinzugefügt. Letztendlich aber ist der weichgezeichnete Teeniespaß eine durch peppige Musiknummern aufgelockerte Aneinanderreihung von netten Sketchen, mit viel Wortwitz vorgetragen vom nahezu identischen Schauspiel-Ensemble des ersten Teils.
Quelle/Copyright: kino.de
Jean Tinguely

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Schweiz |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Thomas Thümena |
| Darsteller: | Guido Magnaguagno, Daniel Spoerri, Margrit Hahnloser, Bloum Cardenas, Laurent Condominas |
Beschreibung
Der Schweizer Bildhauer und Maler Jean Tinguely (1925-1991) war als Vertreter der kinetischen Kunst vor allem bekannt für seine irren Maschinen: Bewegliche Skulpturen wie z. B. Heureka (1964) in Zürich, die sich lediglich zum Selbstzweck zu bewegen scheint. Der Film zeichnet die wichtigsten privaten und künstlerischen Entwicklungen des aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Avantgardisten nach, der es zeitlebens verstand, nicht nur die internationale Kunstszene, sondern auch die bürgerliche Öffentlichkeit mit seinen Werken zu erschüttern.
Kritik
Wie seine beweglichen Skulpturen stand auch das Leben des Ausnahmekünstlers nie still. Regisseur Thomas Thümena zeigt in seinem Film eine faszinierende Persönlichkeit, die vor Kreativität und Aufbruchstimmung nur so sprudelte und daraus die ungewöhnlichsten Ergebnisse hervorbrachte. Dazu wird sowohl exklusives Archivmaterial einbezogen, als auch Kommentare des privaten Umfelds. Dem Zuschauer eröffnet sich dadurch das Verständnis für eine herausfordernde Einstellung zum Leben, die Stillstand schlichtweg nicht duldet.
Quelle/Copyright: kino.de
Kill Me Please

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2010 Belgien |
| Spielzeit: | 96 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | Olias Barco |
| Darsteller: | Aurélien Recoing, Virgile Bramly, Daniel Cohen, Virginie Efira, Bouli Lanners |
Beschreibung
Nach dem Motto "Schöner sterben für alle, die es sich leisten können" betreibt ein Mediziner eine Klinik für betuchte Todeswillige, Schampus und Sex auf dem Luxus-Sterbebett inklusive. Die gehobene Klientel fordert ganz selbstverständlich das Recht auf Tod ein. Nach Ausbruch eines Feuers und Zerstörung der Lebensmittelvorräte, streiten sich die Gäste erbittert um die letzte Mahlzeit und die Reihenfolge des Todes. Als Scharfschützen Jagd auf sie machen, rennen die Lebensmüden dann doch in Panik um ihr Leben.
Kritik
Die in schwarz-weiß gedrehte Groteske ist eine Gratwanderung zwischen Komik und Grausamkeit. Trotz schwarzem Humor fehlt manchmal der Witz. Inspiriert von "Mann beißt Hund" und "Das große Fressen", findet Olias Barco beim Spiel mit der Illusion des reinen Todes und Grenzüberschreitungen selbst mit einer großen Portion Skurrilität nur schwer einen Weg zwischen eiskaltem Zynismus und notwendiger Empathie und schießt bei diesem Tabuthema übers Ziel hinaus.
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Die Kunst zu lieben

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie/Lovestory |
| Produziert: | 2011 Frankreich |
| Spielzeit: | 88 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Emmanuel Mouret |
| Darsteller: | François Cluzet, Frédérique Bel, Julie Dépardieu, Emmanuel Mouret, Pascale Arbillot |
Beschreibung
Pariser Singles und Paare begeben sich mit großer Leidenschaft auf die Suche nach einem passenden Pendant - sei es nur für einen flotten Seitensprung oder vielleicht für die Ewigkeit. Dabei reden alle unablässig von hemmungslosem Sex und trauen sich doch nicht so richtig aus der Deckung, um nicht zu viel von sich preiszugeben. Sie hadern mit ihren Gefühlen und tappen ungeschickt in alle Beziehungsfallen, sobald die Hormone das Hirn ausschalten. Zwischen Treue und Untreue, Lust und Last der Liebe versuchen Männlein und Weiblein mit mehr oder minder Erfolg, sich durchzulavieren.
Kritik
Mit leichtem Wortgeplänkel à la Eric Rohmer und Neurosen und Macken wie bei Woody Allen gelingt "Küss mich bitte"-Regisseur Emmanuel Mouret eine köstlich unterhaltende und subtile Betrachtung des allzu Menschlichen, der Bogen reicht von Empathie über simple Komik bis zum Paradox. Die Ansammlung von Sketchen ist locker wie ein Lehrbuch der Verführung aufgebaut und zeigt, wie romantisch oder komödiantisch "Die Kunst zu lieben" funktionieren kann. Ein überzeugendes Cast, darunter François Cluzet ("Ziemlich beste Freunde"), macht diese Lektion in Sachen Liebe perfekt.
Quelle/Copyright: kino.de
Lachsfischen im Jemen

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie/Drama |
| Produziert: | 2011 Großbritannien |
| Spielzeit: | 108 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Lasse Hallström |
| Darsteller: | Ewan McGregor, Emily Blunt, Amr Waked, Kristin Scott Thomas, Tom Mison |
Beschreibung
Dr. Alfred Jones, eine internationale Größe in Sachen Fischzucht, wird von Harriet Chetwode-Talbot mit einem abstrusen Angebot konfrontiert: Ihr Auftraggeber, ein jemenitischer Scheich, möchte in seinem Wüstenstaat Lachse ansiedeln. Geld spielt dabei keine Rolle. Jones tut die Idee zunächst als Unfug ab, lässt sich dann aber ob des hartnäckigen Charmes von Ms. Chetwode-Talbot auf das Abenteuer ein. Und dann erkennt auch noch die britische Regierung in diesem verwegenen Projekt die Möglichkeit, ihr angeschlagenes Nahost-Image aufzupolieren.
Kritik
Während Paul Torday in seinem satirischen Bestseller das Augenmerk auf die (schwierigen) politischen Beziehungen zwischen Engländern und Jemeniten richtet, interessiert sich Regisseur Lasse Hallström primär für die amourösen Verwicklungen seiner Protagonisten. Im Stil der klassischen Ealing-Komödien erzählt er ein modernes Liebesmärchen, das von pointierten Dialogen und absurdem britischen Witz lebt. Gute Schauspieler - allen voran Kirsten Scott Thomas als gewiefte PR-Beraterin -, schöne Landschaftsbilder und ein einschmeichelnder Score runden den eleganten Feelgood-Spaß ab.
Quelle/Copyright: kino.de
Marley

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 145 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Kevin Macdonald |
| Darsteller: | Bob Marley, Margaret James, Hugh Creek Peart, Cedella Marley Booker, Neville Livingston |
Beschreibung
Er liebte Frauen, Fußball und Marihuana und war überzeugter Anhänger der Rastafari-Bewegung: Bob Marley. Doch über allem stand die Musik. Sie war für den 1945 geborenen Sohn eines britischen Offiziers und einer Jamaikanerin Ausweg aus der bitteren Armut in den Townships von Kingston. Der Sänger, Gitarrist und Songwriter machte mit seiner Band The Wailers den Reggae weltbekannt, schuf mit Hits wie "No Woman, No Cry" oder "I Shot the Sheriff" Klassiker des Genres. Am 11. Mai 1981 starb der King of Reggae im Alter von 36 Jahren an Krebs.
Kritik
Bob Marleys Familie ermöglichte Kevin Macdonald ("Der letzte König von Schottland") Zugang zu zahlreichen bislang unveröffentlichten Dokumenten. Der Regisseur der Oscar-prämierten Dokumentation "One Day in September" nähert sich der Legende mittels Archivmaterial, interviewt Musikerkollegen, Freunde, Geliebte und Verwandte des Künstlers - darunter auch einige seiner zwölf Kinder und Ehefrau Rita. Konzertausschnitte runden das erhellende Porträt ab, das auch von Marleys Liebe zu Afrika und dem Anschlag auf sein Leben während eines Friedenskonzerts in Jamaika erzählt.
Quelle/Copyright: kino.de
Our Idiot Brother

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 90 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Jesse Peretz |
| Darsteller: | Paul Rudd, Elizabeth Banks, Zooey Deschanel, Emily Mortimer, Steve Coogan |
Beschreibung
Ned ist liebenswert, grundanständig, aber als Mittdreißiger, ohne richtigen Job und Verantwortung, ein Kind geblieben. Unbeirrt glaubt er an das Gute und die Leichtigkeit des Lebens, selbst dann noch, als er wegen Marihuanaverkaufs ein paar Monate in den Knast wandert. Nach seiner Entlassung wohnt er bei jeder seiner drei Schwestern, die ihn zwar lieben, aber nicht wirklich respektieren. Bis er durch seine Art, die höchste Toleranz erfordert, erst ihr Leben kompliziert, dann aber nachhaltig verändert und verbessert.
Kritik
"Our Idiot Brother" nimmt nur im Titel Berührung zu Komödien wie "Dumm und dümmer" auf, die auf derbe Situationskomik setzen. Tatsächlich ist dieses Familienunternehmen, das Jesse Peretz nach einem Drehbuch von Schwester und Schwager inszenierte, an platten Pointen nicht interessiert, setzt auf zurückhaltende Figurenzeichnung und leise Komik. Damit ist diese Komödie vielleicht kein massentauglicher Lachsack, aber ein charmant-amüsantes Angebot für Kinofans, die sich auch über ein Schmunzeln freuen können.
Quelle/Copyright: kino.de
The Substance - Albert Hofmanns LSD

| Kinostart: | 17.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Schweiz |
| Spielzeit: | 96 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Martin Witz |
| Darsteller: | Albert Hofmann, Stanislav Grof, Nick Sand, James S. Ketchum, Prof. Franz X. Vollenweider |
Beschreibung
Per Zufall und inmitten der Unruhen des Zweiten Weltkriegs entdeckt der Schweizer Chemiker Albert Hofmann 1943 die Droge "LSD" (Lysergsäurediethylamid). Damit schafft er nicht nur ein bis heute bestehendes Mysterium, sondern erregte auch Aufmerksamkeit bei Geheimdiensten und prägte mit der Substanz maßgeblich die Hippiebewegung in den Siebzigerjahren. Die Dokumentation begibt sich auf eine Reise in die Geschichte des LSD, von der Entdeckung bis zu den neuesten Erkenntnissen aus der psychiatrischen Wissenschaft.
Kritik
Wenn auch die Wirkung von LSD heute umfassend erforscht ist, so bleibt die Droge noch immer geheimnisvoll und rätselhaft. Gerade das viel beschriebene Gefühl, mit der Erde und dem Universum verbunden zu sein, gibt den Forschern noch immer Rätsel auf. Die Dokumentation von Martin Witz ist so facettenreich wie die Droge selbst und lässt nicht nur die LSD-Verfechter der Hippiebewegung wie z.B. Jimi Hendrix oder "The Grateful Dead" wieder aufleben, sondern stellt auch spannende Forschungsergebnisse vor und lässt schließlich den Schöpfer, Albert Hofmann, persönlich zu Wort kommen.
Quelle/Copyright: kino.de
Act of Valor

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Action/Abenteuer |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 111 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | Mike McCoy |
| Darsteller: | U.S. Navy SEALs, Roselyn Sanchez, Alex Veadov, Jason Cottle, Nestor Serrano |
Beschreibung
Dave, Sonny, Weimy, Ray, Ajay, Mickey und Van O sind Kameraden einer Seals-Einheit. Von ihrer Heimatbasis San Diego führt sie ein Einsatz nach Costa Rica, wo die eingeschworene Truppe eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft des internationalen Schmugglers und Terroristen-Sympathisanten Christo befreien sollen. Weitere Antiterror-Einsätze folgen in Afrika und Mexiko.
Kritik
Die beiden ehemaligen Stuntmänner Scott Waugh und Mike McCoy geben mit diesem Actionthriller über Antiterroreinsätze der SEALs ihr Regiedebüt. Um Authentizität bemüht lassen sie echte SEALs die Hauptrollen übernehmen. Die Story von Drehbuchautor Kurt Johnstad ("300") führt mehrere Einsätze der Truppe zusammen. Und so bietet der Film Nonstop-Action mit geballter Feuerkraft, vielfältigem Waffenarsenal und Heldenmut in polierter Videospiel-Ästhetik. "Act of Valor" avancierte in den US-Kinos zum Überraschungs- und Nummer-Eins-Hit.
Quelle/Copyright: kino.de
Archipelago

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2010 Großbritannien |
| Spielzeit: | 114 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Joanna Hogg |
| Darsteller: | Christopher Baker, Kate Fahy, Tom Hiddleston, Lydia Leonard, Amy Lloyd |
Beschreibung
Scilly Islands - eine idyllische Inselgruppe im äußersten Südwesten Großbritanniens und Zielort für kultivierte Urlauber fernab des Massentourismus. Hier will eine Familie mit einem gemeinsamen Urlaub ihren Sohn Edward verabschieden, der ein Jahr auf Hilfsmission gehen wird. Was scheinbar so schön beginnt, entwickelt sich zur zwischenmenschlichen Zerreißprobe: Nicht nur, dass der Vater, der versprochen hat nachzureisen, einfach auf sich warten lässt, es kommen auch alte Familienkonflikte wieder an die Oberfläche.
Kritik
Der Teufel steckt im Detail und aus so einfach anmutenden Dingen wie einem zur Entspannung gedachten Urlaub kann sich ein höchst kompliziertes Konstrukt entwickeln, das selbst die bourgeoise, wohl geordnete britische Familie zu durchdringen vermag. Geschickt und anspruchsvoll spielt die Regisseurin Joanna Hogg in ihrem zweiten abendfüllenden Kinofilm nach "Unrelated" mit Anspielungen und Widersprüchen und spickt diese zusätzlich mit gezielt platziertem Humor.
Quelle/Copyright: kino.de
I Want to Run

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 89 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Achim Michael Hasenberg |
| Darsteller: | Achim Heukemes, Stéphane Pélissier, Elke Streicher, Joachim Hauser, Robert Wimmer |
Beschreibung
Der Trans-Europalauf ist einer der anspruchsvollsten Langstreckenläufe weltweit: An 64 Tagen gilt es, rund 70 Kilometer pro Tag zu bewältigen, um die insgesamt 4.500 Kilometer von Süditalien bis zum Nordkap zu meistern. Die Dokumentation begleitet sieben Läufer bei dieser außerordentlichen körperlichen und mentalen Herausforderung, darunter z. B. der Titelverteidiger des letzten Jahres, eine Hausfrau aus Tokio, ein an Multipler Sklerose erkrankter Familienvater und ein französischer Friseur. Sie alle verbindet der eiserne Wille zu gewinnen.
Kritik
Jeder einzelne der Protagonisten macht bei diesem Wettbewerb absolute Grenzerfahrungen durch, sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht. Umso spannender ist es, sieben derart unterschiedliche Menschen in dieser Extremsituation zu erleben. Was die Teilnehmer verbindet, entzweit sie zugleich. Regisseur Achim Michael Hasenberg gelingt es, daraus eine Faszination zu wecken, die den Zuschauer gebannt mit den einzelnen Hochleistungssportlern mitfiebern lässt. Gleichzeitig stellt er uns sympathische Persönlichkeiten vor, die jeweils ihre ganz eigenen Weltanschauungen haben.
Quelle/Copyright: kino.de
Komm, wir finden einen Schatz

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Kinderfilm/Trickfilm |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | 74 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Irina Probost |
| Darsteller: |
Beschreibung
Beim Tauchen im See finden Tiger und Bär eine alte Kiste, in der sie eine Schatzkarte entdecken. Darauf beschließen die beiden Freunde, auf Schatzsuche zu gehen. Dabei werden sie von dem Hasen Jochen Gummibär begleitet. Der ist ziemlich einsam und möchte in erster Linie Freunde finden. Während er sich mit Tiger und Bär immer mehr anfreundet, versucht ihnen der schlitzohrige Detektiv Gokatz zusammen mit dem cleveren Hund "Kurt, der knurrt" die Schatzkarte abzujagen und als erstes am Ziel - einem alten Piratenschiffswrack - zu sein.
Kritik
Nach "Die Tigerentenbande - Der Film" legt Irina Probost, Leiterin der für alle Janosch-Adaptionen verantwortlichen Papa Löwe Filmproduktion, ihre zweite Regiearbeit vor. Wie es sich für eine ordentliche Janosch-Verfilmung gehört, dominieren knallbunte Settings und liebevolle Details, aber auch klassischer Slapstick und netter Wortwitz, der auch Erwachsene zum Schmunzeln bringt. Zudem werten Werte wie Freundschaft hoch gehalten, Spannungs-momente dagegen kurz, um die angestrebte Kindergartenklientel nicht zu verschrecken.
Quelle/Copyright: kino.de
Men in Black 3

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Action/Komödie |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 106 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Barry Sonnenfeld |
| Darsteller: | Will Smith, Tommy Lee Jones, Josh Brolin, Jemaine Clement, Michael Stuhlbarg |
Beschreibung
Die wohl coolsten Geheimagenten des Universums sind zurück: K und J, die zwar schon seit 15 Jahren bei den Men in Black arbeiten, aber immer noch für Überraschungen gut sind. Als K nach einem Zwischenfall wie vom Erdboden verschluckt ist, erfährt J von seiner Kollegin, dass K bereits seit 40 Jahren tot sei. Für J steht sogleich fest, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Er reist kurzerhand in die Vergangenheit, um das Übel bei der Wurzel zu packen. Dabei muss er herausfinden, dass sein Partner einige gut gehütete Geheimnisse hatte, deren Ausmaß J erst durch das Zusammentreffen mit dem jungen K erahnen kann.
Kritik
Coole Outfits, bizarre Kreaturen, ein mysteriöser Auftrag und das Ganze nun im Retro-Look der New Yorker Sechzigerjahre: Die Geschichte des dritten Teils kommt erfrischend und originell daher und trumpft diesmal sogar mit 3D-Optik auf. Regie führte wie bereits bei den Vorgänger-Filmen Barry Sonnenfeld, wobei sich das Drehbuch erneut auf das Comic von Lowell Cunningham gründet. Als junger K ist nun Darsteller Josh Brolin ("True Grit - Vergeltung") mit im Bunde.
Quelle/Copyright: kino.de
Mes - Lauf!

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Türkei |
| Spielzeit: | 88 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Shiar Abdi |
| Darsteller: | Abdul Selam Kilgi, Abdullah Ado, Tolay Moseki, Murat Elmas, Nurjiyan Kilgi |
Beschreibung
Der zwölfjährige Cengo lebt Anfang der Achtzigerjahre mit seinen Eltern in prekären Verhältnissen in der kurdischen Kleinstadt Nuseybin im Osten der Türkei. Dort lernt er eines Tages den älteren, stummen Xelilos kennen, der in einem verlassenen Laden lebt und tagsüber orientierungslose Streifzüge durch die Stadt tätigt. Die beiden freunden sich an und Cengo nimmt Xelilo sogar zum Treffpunkt seiner Freunde unter einer Eisenbahnbrücke mit. Als jedoch das türkische Militär an die Macht gelangt, wird eine unheilvolle Ausgangssperre über die kurdischen Gebiete verhängt.
Kritik
Dem Drama gelingt es eindringlich, den nicht nur politischen Konflikt zwischen der Türkei und seiner kurdischen Bevölkerung auf eine persönliche, individuelle Ebene herunterzubrechen und dadurch erlebbar zu machen. Regisseur Shiar Abdi drehte seinen Film erstmals in den kurdischen Gebieten komplett in kurdischer Sprache, was vor allzu langer Zeit noch nicht möglich gewesen wäre. Auf dem Internationalen Filmfest in Antalya wurde der Spielfilm gleich in mehreren Kategorien ausgezeichnet.
Quelle/Copyright: kino.de
Moonrise Kingdom

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 98 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Wes Anderson |
| Darsteller: | Bruce Willis, Edward Norton, Bill Murray, Frances McDormand, Tilda Swinton |
Beschreibung
Sommer 1965 auf einer kleinen Insel vor Neuenglands Küste: Das Ehepaar Bishop ist so sehr mit eigenen Problemen beschäftigt, dass es zuerst gar nicht merkt, dass sich Tochter Suzy heimlich davongestohlen hat. Mit ihrem Freund aus dem auf der anderen Seite der Insel gelegenen Pfadfinderlager will sie die Wildnis erkunden. Irgendwann beginnt dann doch die Suche nach den beiden Ausreißern. Der örtliche Sheriff und Liebhaber von Mrs. Bishop führt sie an...
Kritik
Wes Anderson ("Die Royal Tenenbaums") erzählt erneut eine skurril-charmante, auch nostalgische Geschichte einer dysfunktionalen Familie. Bill Murray ist als einer seiner Regulars erneut an Bord der Komödie, Bruce Willis als Sheriff und Frances McDormand als Mrs. Bishop sind die prominenten Neuzugänge im Ensemble. Absurde Momente und melancholische halten sich die Waage bei diesem etwas anderen Sommer-Film, der das Festival de Cannes 2012 eröffnet.
Quelle/Copyright: kino.de
Sag Salim

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 Türkei |
| Spielzeit: | 99 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Ersoy Güler |
| Darsteller: | Fulya Zenginer, Burçin Bildik, Alper Saldiran |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
Sharayet - Eine Liebe in Teheran

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 USA/Iran |
| Spielzeit: | 105 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Maryam Keshavarz |
| Darsteller: | Nikohl Boosheri, Sarah Kazemy, Reza Sixo Safai, Soheil Parsa, Nasrin Pakkho |
Beschreibung
Im totalitären System des Iran ist nicht nur das öffentliche, sondern auch das private Leben bis hin zur Sexualität von strengen Regeln bestimmt. Oft suchen sich die Jugendlichen ihre eigenen Wege zur Freiheit. So auch die beiden Freundinnen Atafeh und Shirin aus Teheran, die nach außen hin alle Bestimmungen befolgen, doch abends mit ihren Freunden heimliche Partys feiern und mit Drogen und Sex experimentieren. Die Ereignisse überschlagen sich, als Atafehs Bruder Mehran einen Drogenentzug durchstehen muss und sich schließlich auch noch herausstellt, dass Atafeh und Shirin mehr als nur platonische Freundschaft verbindet.
Kritik
In ihr Spielfilmdebüt lässt die amerikanisch-iranische Regisseurin Maryam Keshavarz ihre eigenen Erfahrungen aus Kindheit und Jugend einfließen und legt damit nicht nur einen authentischen, persönlichen Innenblick vor, sondern reflektiert ihr Herkunftsland auch aus objektiver Distanz, die sie durch ihre Migration in die USA gewonnen hat. Gerade dadurch wird die traurige Tatsache deutlich, dass die Verwirklichung eines liberalen, selbstbestimmten Lebens in einem autoritären Regime nahezu unmöglich ist, von gleichgeschlechtlicher Liebe ganz zu schweigen. Der Film erhielt den Publikumspreis auf dem Sundance Festival 2010.
Quelle/Copyright: kino.de
Yellow Sea

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama/Thriller |
| Produziert: | 2010 Südkorea |
| Spielzeit: | 141 Minuten |
| FSK: | k.J. |
| Regisseur: | Na Hong-jin |
| Darsteller: | Ha Jung-woo, Kim Yun-seok, Jo Seong-ha, Lee Chul-min |
Beschreibung
Gu-Nam schlägt sich als Taxifahrer mehr schlecht als recht in der sozialschwachen Grenzregion von China zu Korea und Russland durch. Um seiner Frau die Ausreise und eine lukrative Arbeit in Südkorea zu ermöglichen, stürzte er sich in Schulden, die er nun nicht zurückzahlen kann. Denn der Kontakt zu seiner Frau ist abgebrochen. Um die Schulden beim lokalen Gangsterboss zu begleichen und gleichzeitig nach seiner Frau suchen zu können, erklärt er sich bereit, in Südkorea einen Unbekannten zu töten. Vor Ort muss er feststellen, dass er nicht als Einziger für den Job angeheuert wurde.
Kritik
Na Hong-Chin empfahl sich bereits mit seinem Debüt "The Chaser" als weiteres südkoreanisches Regietalent für clevere und rasante Genre-Filme. Seinem folgenden Film "Yellow Sea" fügt er eine weitere Ebene hinzu, der soziale, politische Hintergrund nimmt eine größere Rolle ein. Die Spannung bleibt, das Intrigennetz ist komplexer geworden. Ein wenig, zum Teil absurder Humor lockert die düstere, für die Hauptfigur ausweglos scheinende Situation auf. Erneut liefert Na Hong-Chin ein starkes Stück Kino voller Überraschungen ab.
Quelle/Copyright: kino.de
Ein ruhiges Leben

| Kinostart: | 24.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2010 Italien/Deutschland/Frankreich |
| Spielzeit: | 105 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Claudio Cupellini |
| Darsteller: | Toni Servillo, Marco D'Amore, Francesco Di Leva, Juliane Köhler, Alice Dwyer |
Beschreibung
Als die beiden Mafia-Killer Diego und Edoardo wegen widriger Umstände umdisponieren müssen und das Hotel zur Vorbereitung eines Mordauftrags an einem deutschen Industriellen wechseln, gibt es ein ungewolltes Wiedersehen: Denn der 25-jährige Diego ist der Sohn des totgeglaubten Hotelbesitzers Rosario, der vor langer Zeit seinen Tod vortäuschte und in der hessischen Provinz untertauchte, wo er sich eine neue Existenz mit Frau und Kind aufbaute. Nun schweben er und seine ahnungslose Familie in höchster Gefahr. Man belauert sich in trügerischer Ruhe.
Kritik
Dem langen Arm der Camorra kann man auch nach vielen Jahren als Hotelier mit Edelküche im deutschen Hinterland nicht entfliehen, weiß dieser tragische Mafia-Thriller und verwebt in seine düsteren Bilder Familiendrama und Crime-Suspense der subtilen Sorte. Der italienische Regisseur Claudio Cupellini hat sich mit Toni Servillo, der auch in dem kontroversen "Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra" eine Hauptrolle inne hatte, ein prägnantes Gesicht für den realistischen Nervenkrieg ausgesucht, der zu großen Stücken "A History of Violence" folgt.
Quelle/Copyright: kino.de
Bad Sitter

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 82 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | David Gordon Green |
| Darsteller: | Jonah Hill, Max Records, Ari Graynor, J.B. Smoove, Sam Rockwell |
Beschreibung
Noah Jaybird ist ein fauler, verantwortungsloser College-Student, der die Semesterferien wegen einer Suspendierung gezwungenermaßen zu Hause in seinem Elternhaus verbringen muss. Seine Mutter überredet ihn dazu, sich als Babysitter der Nachbarskinder etwas hinzuzuverdienen. Was ihm sodann vorgesetzt wird, sind drei Satansbraten, die es faustdick hinter den Ohren haben. Doch was noch einigermaßen harmlos beginnt, endet in einer katastrophalen Nacht, einschließlich Drogendealern, Waffen und jeder Menge Obszönitäten.
Kritik
Nach "Ananas Express" bleibt Regisseur David Gordon Green seiner R-Rated-Linie treu und tischt dem Zuschauer eine saftige Portion derben und nicht immer ganz jugendfreien Humor auf, der Fans von Filmen wie "Bad Santa" gut gefallen dürfte. In der Hauptrolle des nachlässigen Bummelstudenten bekommen wir Jonah Hill ("Superbad") zu sehen, der ebenfalls seine beliebte Rolle als tollpatschiger Loser fortführt. Wer also den romantischen Weihnachtskomödien etwas entgegensetzen will, ist hiermit gut bedient.
Quelle/Copyright: kino.de
Buck

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Cindy Meehl |
| Darsteller: | Buck Brannaman, Robert Redford |
Beschreibung
Buck Brannaman ist ein amerikanischer Cowboy wie er im Buche steht. Fast das ganze Jahr über zieht er durchs Land und hilft Pferden mit den unterschiedlichsten Problemen. Der Pferdenarr hatte es selbst nicht leicht: Während und nach seiner sehr schweren Kindheit gelang es ihm, eine erstaunliche Beziehung zu Pferden aufzubauen und einen einzigartigen Weg zu finden, mit ihnen zu kommunizieren, ohne dafür Gewalt anzuwenden. Dieses Wissen trägt er heute weiter, um Menschen und ihren Tieren zu helfen.
Kritik
Wie bereits Buch und Film "Der Pferdeflüsterer" strahlt auch diese Dokumentation eine Faszination aus, der der Zuschauer sich schlichtweg nicht entziehen kann. Nahezu unfassbar und magisch ist die Wirkung der sonst ambivalenten Person Brannaman auf die Tiere, die sich in kürzester Zeit vollständig wandeln und ihre Ruhe finden. Der Film hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem beim Sundance Festival 2011 den Preis für den besten Dokumentarfilm.
Quelle/Copyright: kino.de
Bulb Fiction

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Österreich/Deutschland |
| Spielzeit: | 104 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Christoph Mayr |
| Darsteller: |
Beschreibung
Ein EU-Beschluss gab vor, dass ab September 2009 nach und nach die klassische Glühbirne zugunsten der Energiesparlampe vom Markt weichen sollte. Den Bürgern blieb, auch aufgrund mangelhafter Aufklärungspolitik, nichts anderes übrig, als sich dem zu beugen. Was jedoch wirklich hinter diesen Entscheidungen steckt, will diese Dokumentation nun aufdecken: Wirtschaftliche und politische Absprachen, in denen alles andere, nur nicht die Umwelt im Vordergrund steht. Denn die Energiesparlampe enthält hochgiftiges Quecksilber und gilt als umstritten.
Kritik
In Zeiten, in denen der "Wutbürger" wieder in staatliche Entscheidungsprozesse eingebunden sein will, ist eine umfassende Aufklärung über die Hintergründe politischer Beschlüsse unabdingbar. Der gut recherchierte Dokumentarfilm von Christoph Mayr bestätigt, was engagierte Aktivisten schon längst wissen: Hinter der Abschaffung der Glühbirne steckt ein obskures Spiel aus Machtmissbrauch, Lobbyismus und wirtschaftlichen Interessen. Ein wichtiger Film, der den Weg zu einer mitbestimmten Gesellschaft weiter vorantreiben wird.
Quelle/Copyright: kino.de
Im Garten der Klänge

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2009 Schweiz |
| Spielzeit: | 89 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Nicola Bellucci |
| Darsteller: | Wolfgang Fasser |
Beschreibung
Der Musiker, Therapeut und Klangforscher Wolfgang Fasser hat bereits im Jugendalter sein Augenlicht verloren. Doch anstatt sich seinem Leid hinzugeben, entdeckte er in der Welt der Geräusche ein Paralleluniversum voller akustischer Vielfalt und begann, diese Sensibilität dazu einzusetzen, um anderen Betroffenen zu helfen. So arbeitet er nun als Musiktherapeut in der Toskana, wo er sich auf schwerbehinderte Kinder spezialisiert hat.
Kritik
Die Welt der Geräusche nimmt in unserem visuell geprägten Alltag kaum mehr einen Stellenwert ein, zu sehr verlassen wir uns in allen Situationen auf das Gesehene. Der Film von Nicola Bellucci ("WerAngstWolf") präsentiert anhand ihres Porträts eines faszinierenden Menschen in poetischen und ruhigen Bildern, was jenseits des Sichtbaren wahrgenommen werden kann und welchen Reichtum an individuellen Möglichkeiten das Leben zu bieten hat.
Quelle/Copyright: kino.de
LOL

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Lisa Azuelos |
| Darsteller: | Miley Cyrus, Demi Moore, Douglas Booth, Ashley Hinshaw, Ashley Greene |
Beschreibung
Damit hat die 16-jährige Lola, von allen kurz Lol genannt, zu Beginn des neuen Schuljahrs nun wirklich nicht gerechnet. Erst betrügt Freund Chad sie mit einer anderen, dann verliebt sich Lol in ihren besten Freund Kyle, und schließlich verwirrt das Mädchen auch ihre Beziehung zu Mutter Anne, mit der sie bisher ein Dreamteam bildete. Kommunikationsstörungen nehmen zu, weil Mutter und Tochter gegenseitig Vertrauensbrüche begehen, und Anne sich wieder mit ihrem Ex, aber auch anderen Männern zu treffen beginnt.
Kritik
Wie im französischen Originalhit von 2008 zeichnet Liza Azuelos auch für das US-Remake als Autorin-Regisseurin verantwortlich. Dabei folgt sie dem Bauplan der Vorlage, verzichtet auf Erhöhung der Gagdichte, setzt erneut auf romantischen Zauber und charmante Komik. Obwohl Teenstar Miley Cyrus erst 19 ist, nimmt man ihr die Schülerin nicht mehr wirklich ab. Demi Moore allerdings ersetzt Sophie Marceau perfekt, und Douglas Booth ist als Cyrus' Flamme eine Entdeckung, von der die "Twilight"-Generation schwärmen wird.
Quelle/Copyright: kino.de
Leb wohl, meine Königin!

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Historienfilm/Drama |
| Produziert: | 2011 Frankreich/Spanien |
| Spielzeit: | 105 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Benoît Jacquot |
| Darsteller: | Léa Seydoux, Diane Kruger, Virginie Ledoyen, Xavier Beauvois, Noémie Lvovsky |
Beschreibung
Juli 1789. Im Schloss von Versailles lässt sich Marie-Antoinette von ihrer Zofe Sidonie vorlesen, behandelt das sie verehrende Mädchen mal wie eine gute Freundin, mal wie eine lästige Bedienstete - ein emotionales Zuckerbrot-und-Peitsche-Spiel. Am Abend machen erste Gerüchte über eine Revolution die Runde, am nächsten Tag erfahren alle am Hof von den Unruhen in Paris. Die nervöse Königin will ihre Geliebte retten und ausgerechnet die Vorleserin soll helfen, indem sie mit der Adeligen bei der Flucht die Rollen tauscht.
Kritik
Benoît Jacquot interessiert in seinem opulenten Kostümdrama weniger der Aufruhr in den Straßen von Paris, sondern junge Frauenfiguren und das, was hinter den Mauern von Versailles passiert. In einer Mischung aus Fakten und Fiktion überlagern private Histörchen die große Historie. Diane Kruger überzeugt als ambivalente, unreife und tyrannische Monarchin, Léa Seydoux als willensstarke junge Frau, die ihren Weg sucht. Die dritte Hauptrolle spielt der Prunkbau von Versailles. Keine dröge Geschichtslektion, sondern absolutes Schauwertkino.
Quelle/Copyright: kino.de
Mark Lombardi - Kunst und Konspiration

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 79 Minuten |
| FSK: | 12 |
| Regisseur: | Mareike Wegener |
| Darsteller: |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
Meine Freiheit, Deine Freiheit

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | 84 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Diana Näcke |
| Darsteller: | Kübra Baytok, Salema Wad?deres, Matthias Blümel, Sandra Buermann, Johanna Blümel |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
Parabeton - Pier Luigi Nervi und römischer Beton

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | 100 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Heinz Emigholz |
| Darsteller: |
Beschreibung
Der erste, bis heute erhaltene Kuppelbau aus dem von den Römern erfundenen Beton, dem Opus caementitium, befindet sich in der Nähe von Neapel und wurde bereits im ersten Jahrhundert vor Christi erbaut. Der Film präsentiert daran anknüpfend 17 in Italien und Frankreich gelegene Bauwerke des italienischen Bauingenieurs Pier Luigi Nervi (1891-1979), der als Meister des Betonbaus gilt und berühmt ist für seine ausgefeilte Geometrie. So werden z.B. Werke wie das Pirelli-Hochhaus in Mailand, das Haus der Arbeit in Turin oder der UNESCO-Sitz in Paris vorgestellt.
Kritik
Regisseur Heinz Emigholz arbeitet bereits seit 1992 an seiner Serie von Architekturfilmen und so bildet dieser hier nun nach Vorgängern wie "Eine Serie von Gedanken" oder "Sense of Architecture" den krönenden Abschluss derselben. Der Film bezieht seine Spannung aus der Verknüpfung der bahnbrechenden Bauwerke der römischen Antike mit den architektonischen Errungenschaften der Moderne, die dem Zuschauer einmal mehr das revolutionäre Potential des "flüssigen Steins" vor Augen hält.
Quelle/Copyright: kino.de
Safe - Todsicher

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Action |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | 95 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Boaz Yakin |
| Darsteller: | Jason Statham, Catherine Chan, Robert John Burke, Reggie Lee, Anson Mount |
Beschreibung
Beide glauben sie, von allen verlassen worden zu sein. Mei, die von den Triaden entführte, wegen ihres Supergedächtnisses als lebender Speicher wichtiger Daten eingesetzte zehnjährige Chinesin, wie auch Martial-Arts-Fighter Luke, der sich für die Ermordung seiner Frau verantwortlich fühlt und an Selbstmord denkt. Doch als Mei ihren Entführern entkommen und in einen New Yorker U-Bahnhof flüchten kann, wird sie von Luke entdeckt und fortan mit Härte und Entschlossenheit vor russischen und chinesischen Gangstern beschützt.
Kritik
Regisseur Boaz Yakin ("Gegen jede Regel") inszeniert nach eigenem Drehbuch einen Jason Statham-Film, der seinem Star zwar ein größeres emotionales Fundament als üblich, ihm aber sonst die gewohnten Entfaltungsmöglichkeiten als Actionabräumer bietet. Trotz großer Shootouts und Autoverfolgungen ist es Stathams Dynamik als Ein-Mann-Kampfmaschine, die diesen von den Copklassikern der 1970er Jahre inspirierten Film dominiert und ihn mit hohem Bodycount hart und ballaststoffarm wie auch kurz und knackig zum Ende führt.
Quelle/Copyright: kino.de
Snow White & the Huntsman

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Fantasy |
| Produziert: | 2012 USA |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Rupert Sanders |
| Darsteller: | Kristen Stewart, Charlize Theron, Chris Hemsworth, Sam Claflin, Ian McShane |
Beschreibung
Als die eitle Königin eines Tages wieder ihren Spiegel nach der Schönsten im ganzen Land befragt, steigt ihr bei der Antwort die Zornesröte ins Gesicht: Der Spiegel verkündet ihr, dass ein Mädchen namens Schneewittchen ihr den Rang abgelaufen hat. Die neidvolle Herrscherin schickt sogleich ihren besten Jägersmann Eric in die Wälder, damit dieser die Konkurrentin tötet. Als Eric jedoch der schönen "Snow White" begegnet, verfällt er ihr vom ersten Moment an und hilft ihr fortan bei ihrem Unternehmen, die böse Königin zu bekämpfen.
Kritik
Kristen Stewart, die bislang die unschuldige Bella in den "Twilight"-Filmen gemimt hat, darf sich nun in einer neuen Rolle beweisen und die böse Herrscherin, dargestellt von Schauspielkollegin Charlize Theron ("Prometheus - Dunkle Zeichen"), herausfordern. Das actionreiche Fantasy-Abenteuer von Nachwuchsregisseur Rupert Sanders ist damit eine weitere Filmadaption eines der beliebtesten Grimm-Märchen, doch zeigt sich diese in besonders märchenhafter, schaurig-düsterer Atmosphäre.
Quelle/Copyright: kino.de
Tabu - Es ist die Seele ... ein Fremdes auf Erden

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Österreich/Deutschland/Frankreich/Luxemburg |
| Spielzeit: | 94 Minuten |
| FSK: | 16 |
| Regisseur: | Christoph Stark |
| Darsteller: | Lars Eidinger, Peri Baumeister, Rainer Bock, Rafael Stachowiak, Petra Morzé |
Beschreibung
Als Georg Trakl 1910 damit kämpft, dichterisch kreativ zu werden und sich erfolglos als Pharmazie-Student versucht, folgt ihm seine vier Jahre jüngere Schwester Grete nach Wien. Vorgeblich, um an der Meisterklasse von Professor Brückner zu lernen, tatsächlich aber, um das seit der Kindheit enge Verhältnis zu Georg um einige inzestuöse Details zu erweitern. Was die verbotene Liebe beim aufstrebenden expressionistischen Dichter nicht ruiniert, erledigt seine Drogensucht. Schließlich zwingt Georg Grete in eine bürgerliche Ehe mit Brückner.
Kritik
Historisch belegte Fakten und biografische Wahrheit spielen in dem bisweilen orgiastisch die verdrehten Gefühlswelten eines geschwisterlichen Hassliebespaares erkundenden Dramas um den Salzburger Lyriker Georg Trakl (1887 bis 1914) keine nennenswerte Rolle. Viel Intensiver drängen sich da schon Sex, Drogenkonsum und Gewaltausbrüche - neben Rezitationen tiefsinniger Poesie - ins unorthodox gefilmte Bild. Lars Eidinger ("Alle anderen") und Neuentdeckung Peri Baumeister, die den Max Ophüls Preis gewann, meistern ihre schwierigen Parts mit Bravour.
Quelle/Copyright: kino.de
Wie zwischen Himmel und Erde

| Kinostart: | 31.05.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Abenteuer/Drama |
| Produziert: | 2012 Deutschland/Schweiz |
| Spielzeit: | 90 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Maria Blumencron |
| Darsteller: | Hannah Herzsprung, David L. McInnis, Sangay Jäger, Tamding Nagpa, Lucas K. Peterson |
Beschreibung
Eine junge deutsche Bergsteigerin wandelt sich in Tibet zur Aktivistin. Sie trifft auf Mönche, die den legitimen Nachfolger des Dalai Lamas außer Land schaffen wollen, auf eine mutige Fluchthelferin, die Kinder illegal über die Grenze bringt und einen geheimnisvollen Abenteurer, Schmuggler und Freiheitskämpfer. Während einer gefährlichen Reise in Schnee und Eis und in Extremsituationen lernt sie inmitten einer menschlichen und politischen Tragödie, sich stark zu machen für die Schwachen.
Kritik
Nach drei Dokumentarfilmen und drei Büchern über Tibet wagt sich Maria Blumencron mit ihrem Spielfilm an eine neue erzählerische Form für ihre eigenen Erlebnisse und konzentriert sich stärker auf die emotionale Ebene. Hannah Herzsprung als idealisierte Version der Filmemacherin meistert die schwierige Rolle souverän, Kameramann Schmidt-Reitwein liefert beeindruckende Bilder aus Ladakh/Indien mit seinen Klöstern, in Tibet waren nur Undercover-Aufnahmen in der Hauptstadt möglich.
Quelle/Copyright: kino.de
Amador und Marcelas Rosen

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2010 Spanien |
| Spielzeit: | 110 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Fernando León de Aranoa |
| Darsteller: | Magaly Solier, Celso Bugallo, Pietro Sibille, Sonia Almarcha, Juan Alberto de Burgos |
Beschreibung
Am Tag, als Marcela ihren Freund, den Rosenverkäufer Nelson verlassen will, entdeckt sie, dass sie schwanger ist. Fortan verheimlicht sie ihre Umstände und Fluchtpläne und bleibt vorerst beim stets klammen Lebensgefährten, der sie über seinen Traum vom eigenen Blumenladen vernachlässigt. Aus finanzieller Not nimmt sie einen Job als Pflegerin des bettlägrigen Alten Amador an. Zwischen den beiden entsteht eine besondere Beziehung und bald teilen sie ihre Geheimnisse - bis das Schicksal sie herausfordert.
Kritik
Der renommierte und vielfach ausgezeichnete Spanier Fernando León de Aranoa ("Montags in der Sonne") beweist einmal mehr große inszenatorische Sensibilität. Ihm gelingt mit dem stillen Arthaus-Märchen um eine unglückliche Frau, der ein weiser alter Pflegebedürftiger hilft, das Puzzle des Lebens zu lösen, ein würdiger Nachfolger zu "Princesas". Die mit trockenem Humor und leiser Melancholie versehenen Geschichte ergänzt den Sozialrealismus mit magischen Realismus und konzentriert sich ganz auf Magaly Solier ("Altiplano") als Sinnsuchende.
Quelle/Copyright: kino.de
Beats, Rhymes & Life: The Travels of A Tribe Called Quest

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm/Musikfilm |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 98 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Michael Rapaport |
| Darsteller: |
Beschreibung
1985 gegründet, avancierte die Band A Tribe Called Quest zu einer der populärsten Hip-Hop-Bands, bevor sie sich nach 13 Jahren und sieben überwiegend mit Gold und Platin ausgezeichneten Alben überraschend auflöste. Bekannt waren sie vor allem für ihre sozialkritischen Texte und ihren innovativen Stil-Mix aus Jazz und Hip-Hop. Zur Freude der Fans schlossen die Bandmitglieder sich 2006 wieder zusammen und gingen zwei Jahre später auf Tour. Die Dokumentation begleitet die Konzertreise und lässt prominente Zeitzeugen zu Wort kommen.
Kritik
Regisseur Michael Rapaport war selbst großer Fan von A Tribe Called Quest und so ging auch für ihn ein Traum in Erfüllung, als er die Künstler auf ihrer Live-Tour begleiten durfte. Doch gerade durch die intensive Annäherung an die Band wird auch deutlich, wie dünn der gemeinsame Faden ist, der sie zusammenhält, nachdem der kommerzielle Druck und das Schubladendenken der Öffentlichkeit die Mitglieder 1998 entzweite. Musikalische Wegbegleiter wie De La Soul, Busta Rhymes oder The Jungle Brothers schildern zusätzlich ihre Sicht der damaligen Ereignisse um A Tribe Called Quest.
Quelle/Copyright: kino.de
Deutschland von oben

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Petra Höfer |
| Darsteller: |
Beschreibung
Deutschlands schönste Seiten einmal anders: Vom Wattenmeer über den Watzmann, den Kölner Dom, die Dünen Helgolands, die Duisburger Stahlwerke, bis hin zu den Allgäuer Alpen mitsamt ihren wild lebenden Steinböcken - Die Dokumentation unternimmt hoch über den Dächern unserer Heimat eine Reise durch die deutschen Lüfte und zeigt Deutschland dabei fast ausschließlich aus der Vogelperspektive, auf Augenhöhe mit Adlern und Störchen.
Kritik
In einzigartiger Bildqualität ermöglicht die Dokumentation von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus einen Gesamteindruck von Deutschland, wie man ihn sich in Zeiten von Google Maps nicht hätte vorstellen können. Damit setzt der Film die erfolgreiche, gleichnamige Terra-X-Fernsehreihe fort, die im Jahr 2010 im ZDF ausgestrahlt wurde. Für die Kinoversion wurden die Höhepunkte aus über 300 Stunden Drehmaterial zusammengetragen und mit der musikalischen Begleitung des Komponisten Boris Salchow zu einem außergewöhnlichen Seherlebnis verarbeitet.
Quelle/Copyright: kino.de
House of Shame

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 Deutschland |
| Spielzeit: | Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | J. Jackie Baier |
| Darsteller: |
Beschreibung
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Kritik
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Quelle/Copyright: kino.de
Knistern der Zeit - Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2012 Deutschland |
| Spielzeit: | 100 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Sibylle Dahrendorf |
| Darsteller: | Christoph Schlingensief, Diébédo Francis Kéré, Aino Laberenz, Stanislas Meda, Thierry Kobyagda |
Beschreibung
Im Jahr 2011 ist das seit 2009 geplante Projekt "Festspielhaus Afrika" des Theatermachers Christoph Schlingensief endlich Wirklichkeit geworden - kurz vorher starb der Initiator nach langjähriger Krebserkrankung. Doch entstanden ist in der Nähe der Hauptstadt Burkina Faso das erste Dorf in Afrika, das nur für den kulturellen Austausch und die Kunst lebt. Der Film begleitet die Entstehungsphase des Projekts bis zum heutigen Stand des Operndorfs mit eigener Schule, Sportplatz, Krankenstation, Restaurant oder Gästehäusern.
Kritik
Nicht nur das Operndorf selbst steht im Mittelpunkt des Films von Regisseurin Sisylle Dahrendorf, sondern ebenso die herausragende Persönlichkeit des Künstlers, Autors und Theaterregisseurs Christoph Schlingensief, der mit seinem ehrgeizigen Projekt eine konkrete Vision verfolgte. Das Ergebnis ist heute eine 14 Hektar große Siedlung, die einzigartig in ihrer sozialen und kulturellen Mission ist und einmal mehr Schlingensiefs Anspruch reflektiert, auf spielerische Weise Großes zu erschaffen.
Quelle/Copyright: kino.de
Kochen ist Chefsache

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Komödie |
| Produziert: | 2012 Frankreich |
| Spielzeit: | 88 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Daniel Cohen |
| Darsteller: | Jean Reno, Michaël Youn, Raphaëlle Agogué, Julien Boisselier, Salomé Stévenin |
Beschreibung
Einem legendären Sternekoch in Paris droht der Verlust des Edelrestaurants, weil der Finanzier Platz für die Molekular-Küche schaffen will. Zufällig trifft er einen Könner am Kochtopf, der als Maler jobbt. Der bringt frischen Wind, aber auch Unruhe in den Fresstempel, weil er es wagt, den Chef zu kritisieren und eigene Kreationen zu servieren. Privat läuft für beide einiges schief und zu allem Übel hat sich auch noch ein berühmter Gastro-Kritiker in den heiligen Hallen angesagt.
Kritik
In dieser französischen Komödie nach klassischer Rezeptur darf Jean Reno als autoritäre Figur auch mal komisch sein und mit dem erfolgreichen Anarcho-Komiker Michaël Youn als aufbrausenden Könner am Kochtopf um das beste Rezept kämpfen. Beim Brutzeln der Köstlichkeiten köcheln die Emotionen nicht auf Sparflamme, sondern kochen so richtig hoch. Dem gegensätzlichen Paar beim Löffelschwingen zuzuschauen, macht nicht nur Riesenspaß, sondern auch Riesenhunger. Bon appétit.
Quelle/Copyright: kino.de
Schwarzer Ozean

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2011 Belgien/Frankreich/Deutschland |
| Spielzeit: | 88 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Marion Hänsel |
| Darsteller: | Nicolas Robin, Adrien Jolivet, Romain David, Alexandre de Seze, Jean-Marc Michelangeli |
Beschreibung
Sie sind erst an der Schwelle zum Erwachsenwerden und leisten doch schon ihren Wehrdienst auf einem französischen Marineschiff: 1972 stechen die jungen Rekruten Massina, Moriaty und Da Maggio in See, um sich zwischen dem eintönigen Matrosenalltag anzufreunden und ohne zu ahnen, dass ihre von Langeweile geprägte Reise zum Mururoa-Atoll führt, wo Frankreich eine weiteren überirdischen Atombombenversuch plant. Langsam schiebt sich ein Schatten von Gewalt über sie und kulminiert im Schock des nuklearen Blitzes, der Moriaty nachhaltig verstört.
Kritik
Die angesehene belgische Filmemacherin Marion Hänsel ("Als der Wind den Sand berührte") fusioniert zwei autobiografisch inspirierte Erzählungen von Hubert Mignarelli, der als junger Soldat die Atomversuche Frankreichs auf dem Mururoa-Atoll im Südpazifik miterlebte. Daraus gewinnt Hänsel in gewohnt betörender Ästhetik weder Politisches noch Historisches, sondern erzeugt eine tiefgehende, minimalistische Kontemplation über Langeweile, Disziplin, Freundschaft und Gewalt. Vor allem letzteres gerinnt zu einer Parabel über Mensch und Natur.
Quelle/Copyright: kino.de
StreetDance 2 3D

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Musikfilm/Drama |
| Produziert: | 2012 Großbritannien/Deutschland/Italien |
| Spielzeit: | 85 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Max Giwa |
| Darsteller: | Falk Hentschel, Sofia Boutella, George Sampson, Akai Osei-Mansfield, Tom Conti |
Beschreibung
Sein Leben lang träumt Streetdancer Ash von seinem großen Moment. Die Chance dazu bietet sich nach einer schweren Demütigung durch die Streetdance-Champions 'Invincible'. Mit den besten europäischen Streetdance-Talenten baut Ash jetzt seine eigene Crew auf, findet in der Fusion mit Salsa einen Ansatz, 'Invincible' vom Thron stoßen zu können und in der feurigen Salsa-Tänzerin Eva eine Frau, die nicht nur auf dem Parkett seine Träume erfüllen könnte. Doch dafür muss Ash nicht nur Salsa, sondern auch die Liebe lernen.
Kritik
Nach "StreetDance 3D" bleibt der erneut in 3D und von Max Giwa & Dania Pasquini inszenierte Nachfolger der Erfolgsrezeptur treu. Neu sind der Hauptschauplatz Paris und die Verbindung von Streetdance und Salsa, vertraut ist der federleichte Romantikplot als dramaturgischer Klebstoff für die Tanzsequenzen. Letztere überzeugen besonders, wenn der Schnitt nicht zu hektisch ist und Totalansichten der Performer zulässt. Die Tänzer selbst sind alle Top, vor allem Sofia Boutella, die sich für größere (Tanz-) Aufgaben empfiehlt.
Quelle/Copyright: kino.de
Sushi: The Global Catch

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Dokumentarfilm – Dokumentarfilm |
| Produziert: | 2011 USA |
| Spielzeit: | 78 Minuten |
| FSK: | o.A. |
| Regisseur: | Mark Hall |
| Darsteller: | Akira Okazaki, Mamoru Sugiyama, Mike Sutton, Alistair Douglas, Casson Trenor |
Beschreibung
Sushi ist in aller Munde. Während es früher in Japan als schnelle Mahlzeit im Straßenverkauf erhältlich war, hat es in der westlichen Kultur als exquisite Delikatesse Einzug gehalten, sowohl in Fastfood-Varianten, als auch in der Gourmetküche. Doch die weltweit steigende Nachfrage hat auch ihre Schattenseiten: Der Thunfisch, zentraler Bestandteil der delikaten Röllchen, ist inzwischen vom Aussterben bedroht und mit seinem Verschwinden wäre das gesamte Ökosystem in Gefahr.
Kritik
Regisseur Mark S. Hall malt mit seiner Dokumentation ein düsteres Zukunftsszenario. Unterwegs in den Hotspots der Sushikultur, Japan, Polen und USA, sucht er nach Antworten bei Fischern, Wissenschaftlern und Aktivisten. Während die Politik wieder einmal die Augen vor dem Problem verschließt, haben die wirtschaftlichen Ziele auch bei der Sushi-Produktion die Oberhand. Höchste Zeit also, den Trend zu hinterfragen. Dieser ernstzunehmende Film trägt einen wichtigen Teil dazu bei.
Quelle/Copyright: kino.de
Wolfsbrüder

| Kinostart: | 07.06.2012 |
| Genre: | Spielfilm – Drama |
| Produziert: | 2010 Spanien/Deutschland |
| Spielzeit: | 111 Minuten |
| FSK: | 6 |
| Regisseur: | Gerardo Olivares |
| Darsteller: | Juan José Ballesta, Manuel Camacho, Sancho Gracia, Carlos Bardem, Àlex Brendemühl |
Beschreibung
Spanien, 1954: Weil ein Wolfsrudel Ziegen gerissen hat, für die zwei Kinder verantwortlich waren, steht ihr bettelarmer Vater in der Schuld des Gutsherren. Deshalb trennt er Marcos von seinem geliebten Bruder und verkauft ihn an den Geschäftsmann, für den der Siebenjährige Fronarbeit verrichten muss: Im abgelegenen Tal der Stille wird er Ziegen hüten - sein einziger Gefährte ist ein alter Mann, der ihn lehrt, wie er unter freiem Himmel überlebt. Als dieser verstirbt, bleibt Marcos allein zurück. Als ein Wolf sein Leben rettet, wächst er im Schutz des Rudels auf.
Kritik
Ein hartes Schicksal hat sich der vom Dokumentations-Fach stammende Spanier Gerardo Olivares ("14 Kilometer - Auf der Suche nach dem Glück") ausgesucht, indem er das Leben seines Landsmanns Marcos Rodriguez Pantoja verfilmt, der als Kind 1954 zwölf Jahre lang in einsamer Wildnis mit Wölfen aufwuchs. In sozialkritischem Realismus schildert der Naturfilm die bestürzende Wirklichkeit eines Jungen, den Schutzbefohlene ausbeuten und alleinlassen. Die wilden Tiere in dem prächtig fotografierten Wild-Life-Abenteuer erweisen sich als die besseren Menschen.
Quelle/Copyright: kino.de